España

Die vorbereitenden Untersuchungen


Vor dem Start des Projekts „Emigranten: Benachteiligte Verbraucher", wurde von der „Escuela Europea de Consumidores" die Literatur gesichtet, wobei verschiedene Quellen und die von der europäischen Kommission durchgeführten Studien Berücksichtigung fanden. Außerdem wurden eigene Studien zum Thema durchgeführt.

Die spanischen Auswanderer (auch die aus Cantabrien), leben und arbeiten vorwiegend in drei europäischen Ländern: Deutschland, Frankreich und Belgien.

Aus den Kontakten, Vermittlungen und Studien der Escuela Europea de Consumidores geht hervor, daß die Auswanderer (auch in Europa) benachteiligte Verbraucher sind, die auf viele, aus verschiedenen Gründen schwer zu lösende Probleme stoßen:

Comisión EuropeaEscuela Europea de ConsumidoresGobierno de CantabriaMAG (Estudios de Consumo) S.L.IFAVConsomation et Logement Cadre de VieAssociation d'avocats

 


Die Überschuldung ist eines der schwersten Probleme der Aussiedler

Fehlende Information und Aubildung in dieser Materie

Es gibt schwarze Schaafe unter den Finanzinstituten

Es fehlt eine Harmonisierung der Normen


 

- In einigen der Fälle aufgrund der Unkenntnis der   Sprache.
- In einigen andern Fällen aus Unkenntnis ihrer Rechte   und Pflichten.
- o Und in vielen weiteren Fällen aufgrund der   Unkenntnis, an wen sie sich wenden können   und   wie   die Lösung der Probleme angegangen werden kann.
- Eines der schwerwiegendsten Probleme, dem die   Emigranten in anderen Ländern   begegnen   betrifft die   Überschuldung.

Das problem hat verschiedene Ursachen:

-Es werden Schulden und Konsumentenkredite aufgenommen, ohne daß man die Punkte der  unterschriebenen Verträge versteht.

-Einige Kredithaie und „schwarze" Finanzdienstleister (die teilweise nicht legal gegründet sind  und Wucher betreiben), angeln nach Emigranten, indem sie automatische Kredite oder  attraktive Angebote, Pensionsfonds, Sparfonds usw. anbieten. Wenn die Auswanderer erst  einmal angebissen haben entdecken sie, daß sie überzogene Zinsen bezahlen müssen, oder  daß sie ihr Geld in „Unternehmen" investiert haben, die die im Vertrag versprochenen  Leistungen nicht erbringen oder die spurlos mit dem investierten Geld verschwinden.

-In der Mehrzahl der angenommenen Fälle liegt das selbe Problem zugrunde: das Fehlen von  Information und einer ausreichenden Bildung der Auswanderer als Verbraucher.

-In einigen Fällen ist es auf die unklaren Strategien einiger Finanzinstitute zurückzuführen.

-Außerdem spielt das Fehlen einer Harmonisierung der auf diesen Witschaftssektor  anzuwendenden Gesetze mit ein Rolle.